Information 19. Juli 2021

Lebensbegleitung Südtondern: Neuer Verein hilft bei Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit - SHZ am 12.07.2021

Die seit 15 Monaten andauernde Corona-Pandemie hat ein bereits lange bestehendes gesellschaftliches Problem verstärkt und in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Immer mehr Menschen fühlen sich einsam, sehen sich Hoffnungslosigkeit und schwierigen Lebenssituationen ausgesetzt. Dem wollen engagierte Frauen und Männer in Südtondern mit einem neuen Verein und neuem Konzept entgegenwirken. Die Idee „Bürger helfen anderen Bürgern“ folgt der Tradition des englisch-australischen Soziologen Allan Kellehear, Er begründete 2005 die Idee der „compassionate Communities“, der „mitfühlenden Gemeinschaft“.

Die Lebensbegleitung Südtondern bietet ihre Hilfe allen Menschen an. „Dabei hören wir zu, versuchen uns mitdenkend in die Problemlage einzufühlen und Trost durch Gespräche zu spenden“, so Christel Tychsen weiter. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Fragen der Lebensbegleitung geschult. Wer sich für eine solche Aufgabe als Begleiterin oder Begleiter interessiert, bekommt eine kostenlose Schulung, die der Verein finanziert.“

Der Verein Lebensbegleitung Südtondern kooperiert mit Pflegediensten, Sozialstationen und Ärzten der Region. Von Einsamkeit, Krankheit oder anderen schwierigen Lebenssituationen Betroffene können sich auch selbst direkt an den Verein wenden, oder über dritte anmelden lassen.

Auf der Website www.lebensbegleitung-suedtondern.de stellt der neue Verein sich nicht nur vor, sondern informiert auch detailliert über seine kostenlosen ehrenamtlichen Hilfsangebote. Alle Helferinnen und Helfer verpflichten sich ebenso wie der Vorstand der Verschwiegenheit.

https://lebensbegleitung-suedtondern.de